Steigerung von Sicherheit, E izienz und Patientenwohlbe nden durch neues Stereotaxie-Therapiegerät und innovative Assistenzsysteme

Stuttgart: Bereits im Juli 2015 öffnete der Neubau der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Katharinenhospital in Stuttgart nach weniger als zwei Jahren Bau- und Planungsphase erstmals die Pforten zu einer der modernsten Einrichtung seiner Zeit. Nun nimmt auch das vierte Therapiegerät den klinischen Betrieb auf.

Kaum eine medizinische Disziplin hat sich technologisch in den zurückliegenden Jahrzehnten so dynamisch entwickelt wie die Strahlentherapie. Am Klinikum Stuttgart ermöglichen modernste Bestrahlungstechniken und Therapiegeräte eine individualisierte, hochpräzise Bestrahlung des Tumorgewebes und bedeuten neben der Operation und Chemotherapie eine zentrale Säule in der Krebstherapie. Mit dem vierten Linearbeschleuniger, wie das Therapiegroßgerät zur Bestrahlung gutartiger und vor allem bösartiger Zellveränderungen genannt wird, steht den Patienten nun auch eine Hochpräzisionsstrahlentherapie zur Verfügung: Das sogenannte Stereotaxieverfahren ermöglicht besonders zielgenaue, minimalinvasive und bildgestützte Bestrahlungen, die vor allem im intrakraniellen Bereich, also beispielsweise bei Hirntumoren, angewandt werden.

Werner Wölfle, der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser der Landeshauptstadt Stuttgart, zeigte sich stolz ob der vielseitigen und hochmodernen Behandlungsmöglichkeiten, die das Katharinenhospital seinen Patienten anbieten kann: „Mit dem vierten hochmodernen Linearbeschleuniger in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie erreicht die Strahlentherapie am Klinikum Stuttgart jetzt eine neue Qualitätsstufe mit erweiterten Therapiemöglichkeiten vor allem für Krebspatienten“, betonte Bürgermeister Werner Wölfle.

Doch nicht nur in Sachen Therapie setzt das Stuttgarter Katharinenhospital auf aktuelle Spitzentechnologie: „Das Management der immer größer werdenden Patientenströme in modernen Kliniken stellt uns als Fachpersonal neben den immer anspruchsvoller werdenden klinischen Tätigkeiten vor stetig wachsende Herausforderungen. Doch das Wichtigste – der Patient – darf niemals aus den Augen verloren werden,“ so Professor Dr. med. Marc Münter, der Ärztliche Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie.

Bereits bei der Planung des Projekts involvierte das Klinikum das Mannheimer Unternehmen OPASCA, welches sich auf die ganzheitlichen Lösungen für komplexe Klinikworkflows spezialisiert hat. „Die Strahlentherapie verfügt über ein innovatives, vernetztes Sicherheits- und Informationssystem, das sowohl die Einhaltung der strengen Auflagen an die Personal- und Patientensicherheit sicherstellt als auch die kontinuierliche Effizienz im komplexen Klinikworkflow ermöglicht. Dabei stehen das Wohl und die Lebensqualität jedes einzelnen Patienten im Fokus: So unterstützt OPASCA neben der patientenzentrierten Terminplanung die Gestaltung eines individuellen, auf jeden einzelnen Patienten abgestimmten Ambiente. Unsere Patienten sollen sich trotz ihrer Erkrankung bei uns wohlfühlen, das ist auch gut für den Therapieerfolg,“ fasst Münter nach nun mehr als einem Jahr und knapp 1.200 behandelten Patienten die Partnerschaft zusammen.

Das OPASCA-System ermöglicht einen allgegenwärtigen Informationsfluss mit Hilfe von Informationsdisplays in allen Bereichen der Klinik und involviert den Patienten bei der aktiven Gestaltung seiner individuellen Therapieumgebung. Neu ist auch ein intuitives Patientenleitsystem, welches den Patienten vom ersten Schritt in der Klinik an begleitet und dabei hilft, die z.T. komplexen Wege in die einzelnen Funktionsbereiche schnell und sicher zu finden.

Nils Wegner, der leitende Medizinphysiker der Klinik, bewertet die Vorteile bereichsübergreifender Informations- und Assistenzlösungen nicht nur aus technischer Sicht: „Digitalisierung und Vernetzung sind in der Industrie bereits Standard. Auch im Gesundheitswesen unterstützt eine intelligente Vernetzung von Daten, Akteuren, Geräten, Räumen und Abläufen dabei, die Qualität, Sicherheit und Effizienz der Behandlung zu erhöhen, mit zusätzlichem Benefit für Patient und Personal. Wir in der Strahlentherapie können da sicherlich eine Vorreiterrolle einnehmen.“

OPASCA löst mit seinen neuen, innovativen Assistenzsystemen weit verbreitet eingesetzte unabhängige Insellösungen ab. Neben der einhergehenden Steigerung der Effizienz und der Sicherheit kommt die intelligente Vernetzung insbesondere den Patienten in der Strahlentherapie zugute. Die durch die gezielte Standardisierung und Automatisierung der Alltagsvorgänge entstehenden Freiräume auf der Fachpersonalseite ermöglichen eine intensivere und noch individuellere Betreuung der Patienten.


OPASCA-Pressemitteilung vom 21.07.2016
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